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	<title>TEDDYS kreativ &#187; Szene</title>
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	<description>Teddys sammeln und gestalten.</description>
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		<title>Bäriges Russland - ART of DOLL in der Moskauer Manege</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Teddybärenszene in Russland erlebt zurzeit einen regelrechten Boom. Dies zeigte sich auf der ART of DOLL 2011 in Moskau ganz deutlich. Die Großveranstaltung fand in der Manege, im Zentrum der russischen Metropole statt. In dem direkt am Roten Platz gelegenen Gebäude von 1817 präsentierten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Teddybärenszene in Russland erlebt zurzeit einen regelrechten Boom. Dies zeigte sich auf der ART of DOLL 2011 in Moskau ganz deutlich. Die Großveranstaltung fand in der Manege, im Zentrum der russischen Metropole statt. In dem direkt am Roten Platz gelegenen Gebäude von 1817 präsentierten internationale Teddymacher ihre Kunstwerke.<span id="more-29"></span></p>
<p>In diesem Herbst zog es viele Besucher aus aller Welt in die russische Hauptstadt, um sich bei der ART of DOLL einen Überblick über die aktuellen Trends der Teddyszene zu verschaffen. Das luxuriöse Ambiente der Manege, einem Gebäudekomplex mit einer Ausstellungsfläche von 5.600 Quadratmeter, sorgte für den passenden Rahmen dieser Luxusschau. Aus insgesamt 26 Ländern waren Bären- sowie Puppenkünstler angereist, um ihre Neuheiten zu präsentieren. Das Zusammenspiel verschiedener Genres ist es, was den unverwechselbaren Charakter des Events ausmacht. Denn wo sonst kann man nebeneinander Puppen, Ölge­mälde sowie klassische und ausgefallene Teddybären bestaunen?</p>
<p><strong>Zusammenspiel</strong></p>
<p>Die ART of DOLL hatte neben der eigentlichen Messe noch einiges Mehr zu bieten. So rundeten die traditionelle Charity-Aktion sowie die Vergabe der begehrten Pandora-Awards das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm ab. Der Preis ist nach der gleichnamigen griechischen Sagengestalt benannt, deren Name übersetzt „die Allbegabte“ bedeutet. Geehrt werden neben den Einreichungen vor allem das Engagement der jeweiligen Künstler um die Verbreitung der Puppen- und Bärenkunst. Die diesjährigen Preisträgerinnen sind Elena Yazykova Castillo und Chieko Hazeki.</p>
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		<title>Der russische Bär - Teddykultur im Riesenreich</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 05:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mythos vom russischen Bären hat seine Wurzeln fernab von Kreml und Wolga: in Großbritannien. Im 19. Jahrhundert wurde dies als Sinnbild für die Größe und die geopolitische Relevanz des Zarenreichs verstanden. Heute bekommt der Begriff eine ganz neue Bedeutung. Denn inzwischen macht sich eine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mythos vom russischen Bären hat seine Wurzeln fernab von Kreml und Wolga: in Großbritannien. Im 19. Jahrhundert wurde dies als Sinnbild für die Größe und die geopolitische Relevanz des Zarenreichs verstanden. Heute bekommt der Begriff eine ganz neue Bedeutung. Denn inzwischen macht sich eine Vielzahl russischer Künstlerinnen auf, die internationale Teddyszene zu erobern.<span id="more-41"></span></p>
<p>Im vorrevolutionären Russland, also vor dem Jahr 1917 und dem Sturz des Zaren, wurden Teddybären nicht handgefertigt, sondern importiert. Vor allem aus Deutschland. Wie überall auf der Welt dienten sie als Spielzeug und treue Begleiter für Kinder, die im bitterarmen, von Hungersnöten gezeichneten Russland einen Seelentröster gut gebrauchen konnten. Eine der berühmtesten „Kundinnen“ westlicher Bärenkunst war Prinzessin Xenia Georgievna, die im Jahr 1908 den Steiff-Teddy Alfonzo geschenkt bekam. Nach dem Tod der Adligen im Jahr 1965 kam der Petz schließlich 1989 bei einer Auktion in London für den damaligen Weltrekord-Preis von 12.100 Pfund unter den Hammer. Sein neuer Besitzer: die englische Teddy-Legende Ian Pout. Übrigens: Pout wird als Jury-Mitglied beim GOLDEN GEORGE-Wettbewerb auf der TEDDYBÖR TOTAL 2012 in Münster vor Ort sein.</p>
<p>Doch zurück zum inzwischen bolschewistischen Russland. In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts kamen dort die ersten Einheimischen auf die Idee, Teddybären „Made in Russia“ auf den Markt zu bringen. Dabei kopierten sie die westlichen Schnitte, verzichteten jedoch aus wirtschaftlichen Gründen auf hochwertige Materialien. Die Bären entstanden aus günstigen Stoffen. Pioniere auf diesem Gebiet waren die Mitarbeiter des von Nikolai Bartram im Jahr 1918 gegründeten Spielzeugmuseums in Sergiev Posad, einer Großstadt 70 Kilometer nordöstlich von Moskau.</p>
<p><strong>Eigenart</strong></p>
<p>Doch es blieb nicht beim bloßen Kopieren. Keimzelle der eigenständigen russischen Teddykunst ist erneut das Spielzeugmuseum Sergiev Posad, an dem Anastasiya Isergina tätig war und eigene Schnittmuster ersann. Zwar kam Mohair aufgrund der hohen Kosten immer noch nicht infrage, stattdessen verwendete man Materialien wie Tuch, Samt und Plüsch. Schon jetzt zeigte sich eine Eigenart russischer Teddybären, die bis heute fortbesteht. Der Kopf ist in der Regel etwas größer, ein wenig länglicher als bei seinen westeuropäischen Artgenossen. Denn das Bärenhaupt wird in Russland für gewöhnlich aus zwei Teilen genäht. In Deutschland beispielsweise werden hingegen im Normalfall drei Stoffteile verwendet: zwei Seiten- sowie das Kopfmittelteil. Die Petze aus Sergiev Posad ließen erstmals einen eigenen russischen Stil erkennen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Bären dieser Epoche heute bei Sammlern ausgesprochen beliebt sind.</p>
<p><strong>Melancholie</strong></p>
<p>Das, was in den 1920er-Jahren begann, hat sich bis heute im Wesentlichen erhalten. Teddybären aus ussland unterscheiden sich grundsätzlich in den verwendeten Materialien von ihren Pendants aus Mitteleuropa. Die häufig verwendeten Stoffreste sorgen zudem dafür, dass die Bären ein ganz eigenes, unverwechselbares Stück Geschichte erzählen. Auffällig ist des Weiteren der oft melancholische Gesichtsausdruck, der die zuweilen schwermü­tige russische Seele widerspiegelt.</p>
<p>Sowohl das Kunsthandwerk als auch der Bär als Symbol für Kraft und Stärke haben sich einen festen Platz in der russischen Gesellschaft erarbeitet. Die Bärengestalt ist die zentrale Figur in zahlreichen Sagen und Märchen, viele Städte und Gemeinden führen stolze Petze in ihren Wappen. Das offizielle Maskottchen der Olympischen Spiele 1980 in Moskau war der Bär Mischa und das Logo der Regierungspartei Einiges Russland unter dem Vorsitzenden Wladimir Putin ziert neben der Landesfahne ein mächtiger Braunbär.</p>
<p>In Zeiten des Kalten Kriegs und der systematischen Abschottung gegenüber dem Westen war die russische Teddy-Szene in Deutschland fast unbekannt. Nach Glasnost und Perestroika fanden nicht nur Politiker und Wirtschaftbosse aus West und Ost zueinander – auch der Austausch zwischen den Künstlern begann. Ende der 1990er-Jahre präsentierte Irina Myzina in der von ihr gegründeten Wachtanoff-Galerie in Moskau erstmals ausländische Teddybären. </p>
<p>Einige Jahre später stellten russische Künstler dann auch in größerem Stil ihre Kreationen im europäischen Ausland vor. „Bühne für dieses Debüt war die TEDDYBÄR TOTAL 2002 in Münster. Dieses Event markierte den Beginn einer neuen Künstlerbären-Ära in Russland“, erklärt Natasha Kataeva, Gründerin des ersten russischen Teddybären-Clubs und neben Ian Pout eine der Jurorinnen beim GOLDEN GEORGE-Wettbewerb.  </p>
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		<title>Max der Reisebär - Frühling in Bärlin </title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits in Ausgabe 2/2011 von TEDDYS kreativ berichtete Max der Reisebär aus Bärlin von seinen Abenteuern. Das letzte Mal stellte er fest, dass man nicht um die halbe Welt reisen muss, sondern auch zuhause eine Menge Spaß haben kann. Diesmal erlebt Max den Frühling daheim...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in Ausgabe 2/2011 von TEDDYS kreativ berichtete Max der Reisebär aus Bärlin von seinen Abenteuern. Das letzte Mal stellte er fest, dass man nicht um die halbe Welt reisen muss, sondern auch zuhause eine Menge Spaß haben kann. Diesmal erlebt Max den Frühling daheim und sinniert über die Liebe.<span id="more-67"></span></p>
<p>Hallo, icke wieder, Maxe. Ich als Reisebär hocke noch immer in Bärlin. Draußen balgen sich Frühling und Winter, mal liegt der eine oben, mal der andere. Krähen krähen in den Baumwipfeln und im Himmel. Da genießen wir Bären das Spielen in unserer warmen Höhle bei unseren Menschen: Nicht nur die Skiffle-Band, die wir das letzte Mal gegründet haben, schrammelt. Wir bauen unechte Schlösser mit einem Steinbaukasten, zocken beim Würfeln sowie dem Kartenspiel und der Gewinner zieht sich etwas aus einem Schokoladenautomaten. </p>
<p>Ein Großereignis für alle ist das Bärentheater, jeder ist mal Zuschauer und mal Schauspieler. Wir schmökern in der Teddybär-Bücher-Sammlung und nehmen die Kleinen zum Vorlesen in den Arm. Für die spannenden Wettbewerbsberichte über Kissenschlachten und Reiterspiele auf Giraffe, Elefant, Löwe und Zebra gab es ein neues Gedicht zu vermelden: Die Reiter, die am Boden liegen, sieht man beim Rennen selten siegen.</p>
<p>Neulich saßen wir um eine Kerze herum und erzählten Gruselgeschichten, als ein grauenvoller schweigender Schattenbär unbedingt mithören wollte. Und als wir vor Jahren ein paar richtig alte Dampfmaschinen erwerben konnten, haben wir die Bear-Steam-Company gegründet. Im Gesellschaftsvertrag heißt es unter Paragraph 4: „Die Rückzahlung des investierten Kapitals erfolgt durch die beim Betrieb der Anlagen erzeugte Freude und den Spaß am Spielen.“ Und genau das ist es: Spaß, Freude und Liebe – das ist unser Lebensinhalt.</p>
<p>Da sitze ich nun, stütze den Schädel in meine Pfoten und grübele in meinen Honigtopf hinein. „Du, Rullebum, ist Liebhaben eigentlich auch Arbeit?“ Rullebum wirft Blicke in meine Richtung, die nicht verhehlen, dass er an meinem Geisteszustand zweifelt. „Wie? Arbeit!“ Eigentlich ist das keine Gegenfrage, sondern mehr ein skeptisches Gebrumme. „Na, ich überlege, welche Arbeit eigentlich Teddybären fertigbringen. Und da bin ich darauf gekommen, dass wir zum Liebhaben da sind. Und dass das Folgen hat, sieht man an all unseren kahlgeliebten Mitbären: Matzi hat fast eine Ganzkörperglatze, Robärts Pfoten sind durch bis auf die Holzwolle, und Winki hat mehr als nur eine Stoppelstirn. Daran hat er die vielen Jahre seines Lebens gearbeitet. Von ganz allein hat die Zeit ihm dafür aber das wundervollste Lächeln der Welt ins Gesicht gemalt. Und weise ist er geworden, und viel schöner als neu. Ein Charakterbär!“ </p>
<p>Ich polke verschämt ein Haar aus dem Honig, das sich aus meinem Fell verabschiedet hat, um auch mich weiter zu verkahlen. „Gekommen ist alles nur von der Liebe …“ Rullebums Blick durchwandert mein Fell, als ob er das fehlende Haar vermissen würde und brummt zustimmend: „Mhmm, Liebe ist Verschleiß!“ An dieses verbrauchende Wort hatte ich eigentlich nicht gedacht &#8230; Rullebum hebt die Tatzen und rechnet mit den Krallen: „Also für die Liebe haben wir die Haare vom Fell verkauft?“ Dieser ach so realistische Rullebum schubst meine Gedanken doch immer wieder in eine neue Richtung. „Wir handeln doch nicht mit Liebe!“ – „Nee, aber mit unserem Fell!“ – Ich bin unzufrieden. Irgendetwas stimmt da nicht. Dann müsste ja den Menschen, die uns lieben, allmählich ein Fell wachsen. Aber die haben unsere verlorenen Haare ja auch nicht!</p>
<p>Ich lenke ab: „Du, Rullebum … Wir könnten dichten. Pu der Bär hat gedichtet. Genau wie Goethe.“ Zweifelnde Stille breitet sich aus. Ich drücke den Rücken durch bis ich erhaben aussehe: „Hops, sagte der Klops und rollte vom Teller. Die Soße war schneller.“ Rullebum legt seinen Kopf auf die Seite und fixiert mich zweifelnd: „Goethe oder Pu?“ – „Nee, hab ich woanders gelesen.“ – „Gelesen gilt nicht.“ </p>
<p>Draußen schlingt eisiger Wind welke Faschingspapierschlangen um Äste und Laternenmasten. „Dann hör jetzt mal zu, Rullebum, ein Selbstgedicht: ‚Der Wind wand ein Band um den Mast ohne Ast.‘“ Pause. „Selbstgemacht“, setze ich stolz nach. Immer noch Pause, und ich ergänze entschuldigend: „Wir sind alt genug, um nur noch Blödsinn machen zu dürfen“. Rullebum nickt. „Kurz. Aber es reimt sich. Mir würde so etwas nie einfallen.“ </p>
<p>Verdrießlich schnüffelnd taucht er seine Nase in den Honigtopf zwischen seinen Füßen. Grinsend holt er sie wieder raus. Ein Sträßchen Honig läuft durch sein Nasenfell: „Wenn du so gut mit Wörtern kannst, sag mir doch mal: Warum können Nasen laufen und Füße riechen? Es sollte doch eigentlich umgekehrt sein.“ Ich ziehe die Luft mit dem Honigduft durch meine Nasen­löcher, um mein Lachen zu verbergen. Wir sehen uns einen Moment in die Augen, und er versteckt sein Lachen in dem Satz: „Reiß doch deine Nasen­löcher nicht so weit auf! Du ziehst mir ja den ganzen Duft aus dem Honig weg!“ Und dann explodieren wir beide, sodass unsere Menschen vom Lachsturm mitgerissen werden und uns einfach an sich drücken müssen. Ach, wie lieb ich sie habe. Und auf einmal, da weiß ich es: Wir geben nicht nur Haare und vermeintlich unversehrte Schönheit her für die Liebe, die wir bekommen: Wir lieben zurück.  </p>
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		<title>Nur mit Teddy - Prominente geben Auskunft über ihren Petz </title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 09:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Da, wo ein Bär die Stellung hält, da mach beruhigt Rast. Da bleiben Pech und Unheil vor den Toren“, heißt es in einem Lied von Reinhard Mey „Es kann dir nichts passier’n, solang’ du einen Bären hast, bist du nicht ganz erwachsen, ganz verloren.“ Ihm...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Da, wo ein Bär die Stellung hält, da mach beruhigt Rast. Da bleiben Pech und Unheil vor den Toren“, heißt es in einem Lied von Reinhard Mey „Es kann dir nichts passier’n, solang’ du einen Bären hast, bist du nicht ganz erwachsen, ganz verloren.“ Ihm glaubt man es. Er muss es wissen. Text und Musik des Lieds hat er seinem „roten Bären“ gewidmet. <span id="more-77"></span></p>
<p>Auch viele Prominente haben einen Lieblingsbären, einen lebenslangen Begleiter, an dem das Herz hängt. Bei dem Bär, den Reinhard Mey besingt, handelte es sich um ein Geschenk seiner Frau. Auf einer USA-Reise ging der Bär verloren und inspirierte den Liedermacher.</p>
<p><strong>Immer dabei</strong></p>
<p>Ohne Teddy geht Patricia Kaas nicht auf die Bühne. Im vergangenen Jahr beendete die französische Sängerin („Mademoiselle chante le Blues“) eine 16-monatige Tournee mit rund 150 Konzerten in 21 Ländern. Ihrer krebskranken Mutter hatte sie vor Jahren einen bärigen Mutmacher geschenkt. Er konnte ihr nicht mehr helfen. Seit dem Tod ihrer Mutter 1989 begleitet der Teddy Patricia Kaas überall hin und bleibt bis zur letzten Sekunde ihres Auftritts auf der Bühne. „Kollegin“<br />
Marianne Rosenberg offenbarte ebenfalls ihre Bärenliebe. In einem Zeitungsinterview bekannte sie, dass morgens „mein Teddy aus Kindertagen neben mir liegt. Etwas zerzaust und verzottelt, hat wohl ’ne harte Nacht hinter sich &#8230;“</p>
<p>Vor allem der Sport bietet eine Fülle von Erlebnissen und Episoden mit einem Teddy als Glücksbringer. Wer zum Beispiel die Weltmeisterschaftskämpfe des Karlsruher Profiboxers Sven Ottke verfolgt hat, dem dürfte jenes kleine plüschige Etwas nicht entgangen sein, das der Supermittelgewichtler seit 1999 und bis zu seinem letzten Faustgefecht 2003 am linken Schnürsenkel trug. Das Bärchen hatte er in Magdeburg von einem Mädchen in die Hand gedrückt bekommen. „Für mich ist es so wertvoll, als hätte es den berühmten Knopf im Ohr“, gestand der 43-Jährige, der in 34 Profikämpfen unbesiegt blieb.</p>
<p>Fast ein Jahrzehnt lange beherrschte Ilke Wyludda aus Halle (Saale) die Szenerie im Diskuswerfen der Frauen. Der Olympiasieg 1996 in Atlanta sowie der Europameistertitel 1990 in Split waren ihre herausragenden Erfolge. Die blonde Athletin war abseits der Wurfarena stets mit einem braunen Bären zu übersehen, der neben der Sporttasche jeden Wettkampf verfolgte. Hoffentlich hat er ihr nach ihrem schweren operativen Eingriff ein wenig Trost spenden können. Mit aufs olympische Siegerpodium nahm die griechische Hürdensprinterin Parskevi Patoulidou ihren Teddy nach dem Gewinn der Goldmedaille 1992 in Barcelona.</p>
<p><strong>Hoch hinaus</strong></p>
<p>Als schnellster Teddy der Welt hat ein Bär namens Mr. Whoppit Schlagzeilen gemacht. Er war das Maskottchen des legendären britischen Rennfahrers Donald Campbell (1921-1967), der vor rund 50 Jahren acht Geschwindigkeitsweltrekorde zu Lande und zu Wasser aufstellte. Der kleine Merrythought-Bär mit dem roten Jäckchen begleitete Campbell auch am 04. Januar 1967 auf dem Coniston-See. Bei einer Geschwindigkeit von 480 Stundenkilometer explodierte das Boot. Während vom Piloten nur Kleidungsstücke gefunden wurden, trieb Mr. Whoppit dank seiner leichten Kapokfüllung einige Minuten nach der Katastrophe an der Wasseroberfläche.</p>
<p>Ihren Teddy nahm die französische Astronautin Claudie Haignere mit, als sie im Oktober 2001 mit 44 Jahren zum zweiten Mal ins All flog. Gemeinsam mit den beiden Russen Wiktor Afanassjew und Konstantin Kosejew bestritt sie einen einwöchigen Forschungsflug mit der Sojus TM-33 zur Internationalen Raumstation ISS. Bereits 1995 hatte sie als erste Französin eine internationale Raumschiffbesatzung komplettiert. </p>
<p>„Ich liebe Tiere sehr, vor allem, wenn sie mit Baumwolle und Polyester gestopft sind. So kann man am besten sicherstellen, dass sie nicht beißen, nicht fressen, nicht schlecht riechen und ihre Sachen nicht schmutzig machen.“ Zitat eines Manns, der in der Modebranche seit Jahren eine Spitzenposition einnimmt: Karl Lagerfeld. Seinen bärigen Partner hat der Meister selbst entworfen. 2008 kreierte er einen für Steiff geschaffenen Bären als plüschiges Ebenbild – 40 Zentimeter groß, mit Sonnenbrille, weißem Hemd und Seidenkrawatte. Die Schnitte für Jeans und Jacke stammten aus Lagerfelds Pariser Atelier.</p>
<p><strong>Geschichten</strong></p>
<p>Ein 31-jähriger Londoner, jung verheiratet, setzte sich im Winter 1956/57 an den Küchentisch und schrieb ein paar Kurzgeschichten über den Teddy, den er seiner Frau zu Weihnachten geschenkt hatte. „Mehr für mich und nicht zur Veröffentlichung gedacht“, wie Michael Bond sagt. „Mir machte es Spaß, dem Bären Eigenschaften zu geben, ihn zu formen. Ich schrieb weiter und hatte innerhalb von zehn Tagen die ersten acht Storys fertig.“ Ein Freund ermutigte ihn, das Manuskript einem Verlag anzubieten. Im Oktober 1958 erschien es bei William Sons &#038; Co. unter dem Titel „A Bear Called Paddington“. </p>
<p>Schlapphut, Dufflecoat und ein nie zu stillender Appetit auf Orangenmarmelade sind die Merkmale des Bären, der mittlerweile weltweit bekannt ist. Paddington ist hilfsbereit, aber ein bisschen tapsig und stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Seinen Namen verdankt er der Nähe von Paddington Station, wo die Bonds damals wohnten. Seinen Schöpfer hat er berühmt gemacht und begleitet ihn noch heute. Bonds Bücher wurden in rund 30 Sprachen übersetzt und mehr als 30 Millionen Mal verkauft. Die deutschen Ausgaben der Paddington-Abenteuer aus dem Carl Hanser Verlag sind nur noch antiquarisch erhältlich.</p>
<p>Es sei eine „sehr innige Freundschaft“ gewesen, die ihn mit seinem ersten Teddy verband, berichtet Bernhard Paul. Ob der plüschige Gefährte einen Knopf im Ohr trug, weiß der 63-jährige Zirkusdirektor (Roncalli) alias Clown Zippo allerdings nicht mehr. Auf jeden Fall verfügt jener Bär über dieses Qualitätsmerkmal, der in Gemeinschaftsarbeit von Roncalli und Steiff entwickelt und vor elf Jahren in Berlin anlässlich einer Sondervorstellung des renommierten Zirkus’ vorgestellt wurde. Mittlerweile ist der auf 1.999 Exemplare limitierte Bär eine gesuchte Rarität.</p>
<p><strong>Legenden</strong></p>
<p>Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ bei Vicco von Bülow, bekanntgeworden unter dem Pseudonym Loriot ein Zoo-Besuch in Berlin 1930. Loriot erzählt: „Meine sonst allen kühnen Unternehmungen abholde Urgroßmutter hatte ihren Schirm durch das Gitter des Bärenzwingers gesteckt, und ein über zwei Meter hoher Grizzly hatte wie beiläufig eine Vordertatze auf die Spitze des Schirms gelegt. Es war mehreren anwesenden Herren nur unter Aufbietung aller Kräfte möglich, den Schirm, wenn auch mit verbogener Spitze, meiner Urgroßmutter wieder zuzustellen. Seither habe ich größten Respekt vor Teddybären, nicht jedoch vor Johannisbären, Stachelbären und Walderdbären.“</p>
<p>Der Teddy hat seinen Namen einem Politiker, dem 26. US-Präsidenten Theodore Roosevelt, zu verdanken. Trotzdem sind Beispiele bäriger Leidenschaften aus dem Kreis der Politik­prominenz ausgesprochen rar. Als der ehemalige Direktor der Städtischen Museen in Zittau, Volker Dudeck, 1997 für eine spezielle Teddy-Ausstellung sächsische Politiker um Leihgaben bat, wurde er lediglich beim damaligen Bundestagsabgeordneten Christian Müller fündig. Kurt Biedenkopf, bis 2002 Sachsens Ministerpräsident, stellte immerhin ein Foto seines betagten Bären namens Daddau zur Verfügung. </p>
<p><strong>Zeitlos</strong></p>
<p>Lebenslang hielt bei dem 2002 verstorbenen Politiker Wolfgang Mischnick die Liebe zu seinem bärigen Begleiter, den er schlicht und einfach „Teddy“ nannte. „Er gehört zu mir, solange ich zurückdenken kann“, erzählte der ehemalige Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte einmal. Er könne sogar aus einer der ersten Steiff’schen Generationen stammen, sagte Mischnick. „Meine Mutter bekam den Teddy als ‚Vielliebchen’, wie es damals hieß, 1903 geschenkt. Ich habe ihn von Kindesbeinen an bei mir gehabt.“</p>
<p>Für den in den USA verlorengegangenen Bären wollte Reinhard Mey keinen Nachfolger haben. Er verweist auf sein Lied: „Da hilft auch nicht, einen neuen zu kaufen. Man tauscht nicht einfach einen Bär’n für einen andren ein.“ </p>
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		<title>Willkommen in Hamburg - Zufriedene Gesichter bei der Hansebär 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Renommierte Künstler, ein ansprechendes Ambiente und viele begeisterte Zuschauer. So präsentierte sich die Hansebär, die im Park Inn in Hamburg/Schnelsen stattfand.
Neben Bewährtem, gab es auch innovative Neuheiten zu bestaunen. So wie die Bären von Ale Fischer, die aus über 100 Jahre altem Stoff gefertigt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Renommierte Künstler, ein ansprechendes Ambiente und viele begeisterte Zuschauer. So präsentierte sich die Hansebär, die im Park Inn in Hamburg/Schnelsen stattfand.<span id="more-93"></span></p>
<p>Neben Bewährtem, gab es auch innovative Neuheiten zu bestaunen. So wie die Bären von Ale Fischer, die aus über 100 Jahre altem Stoff gefertigt sind. Ein Highlight ganz anderer Art war der „Null-Bock-Bär“ von Sabine Schweers. Der kleine Geselle hat nicht nur ein Tattoo und ein Sicherheitsnadelpiercing. Er trägt lässig eine Zigarette im Mundwinkel, während vor ihm eine Miniaturflasche Rotwein steht. </p>
<p>Ines Held hat es sich zur Aufgabe gemacht, alten Pelzmänteln und Mützen neues Leben einzuhauchen. Interessierte können ihre ausrangierten Pelze bei ihr abgeben und sie zaubert einen Bären daraus. So wartete ein kuscheliger Geselle, der in seinem früheren Leben mal eine Pelzmütze war, auf die Abholung durch den neuen Besitzer.</p>
<p>Mady Schoon von Nöppi-Bär arbeitet nach dem Motto: „From tiny to tall, I make them all“. So präsentierte sie an ihrem Stand neben liebevoll gearbeiteten Drachen auch Teddys mit Rückgrat sowie Miniaturbären in Hülle und Fülle.</p>
<p>Damit den anwesenden Teddy-Enthusiasten nicht die Arbeitsmaterialien ausgingen, waren unter anderem Thomas Heße von HeszeBaer und Jutta Blümmel vom Bärenstübchen Blümmel vertreten. Beide versorgten etablierte Teddy-Künstler und Hobbyeinsteiger mit Werkzeugen, Stoffen und allerlei Zubehör.</p>
<p>Neben den Ausstellern zeigten sich auch die Besucher sehr zufrieden. Ella Teschmann, Bärenliebhaberin aus Bremen, reist jedes Jahr zur Hansebär. „Ich liebe das Flair dieser Veranstaltung. Für meinen Mann und mich gibt es am 1. Advent nichts Besseres, als die bekannten Gesichter wiederzusehen.“ Georg Eckels, ebenfalls ein Dauergast der Hansbär, kam aus Lübeck. „Die Hansebär ist eine sehr reizvolle und hochkarätig besetzte Veranstaltung. Ich finde jedes Jahr mindestens ein Highlight, das ich dann auch direkt mitnehme.“</p>
<p>Die diesjährige Hansebär findet am 04. Dezember 2011 – traditionell am 1. Advent – statt.</p>
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		<title>George-Town - Szene-Treffpunkt TEDDYBÄR TOTAL</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 15:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im bewährten Ambiente des A2-Forums in Rheda-Wiedenbrück findet im kommenden Jahr die mittlerweile 17. Auflage der weltbekannten Fachmesse TEDDYBÄR TOTAL statt. Neu in diesem Jahr: Das bedeutende Event wird erstmals von TEDDYs kreativ präsentiert.
Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, einige Highlights und organisatorische Neuerungen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im bewährten Ambiente des A2-Forums in Rheda-Wiedenbrück findet im kommenden Jahr die mittlerweile 17. Auflage der weltbekannten Fachmesse TEDDYBÄR TOTAL statt. Neu in diesem Jahr: Das bedeutende Event wird erstmals von TEDDYs kreativ präsentiert.<span id="more-107"></span></p>
<p>Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, einige Highlights und organisatorische Neuerungen stehen daher schon jetzt fest. Der Sondereditionsbär 2011 wird von Hermann-Spielwaren gefertigt. Der 37 Zentimeter große „Brummbär mit Zugstimme“ ist auf 100 Exemplare limitiert. Sein Fell besteht aus flauschigem Mohair, er ist mit Holzwolle gestopft. Er trägt eine hellblaue Weste mit dem Emblem der TEDDYBÄR TOTAL, auf dem Fuß ist der Schriftzug „TEDDYBÄR TOTAL 2011“ eingestickt, links sein Name und die Nummer. Der Brummbär kann schon jetzt zum Preis von 139,– Euro vorbestellt werden.</p>
<p><strong>Goldener George</strong></p>
<p>Der Anmeldeschluss für den Wettbewerb „Der Goldene George“ ist am 30. November abgelaufen. Zahlreiche Bärenkünstlerinnen und -künstler aus dem In- und Ausland haben Fotos ihrer Einreichungen eingeschickt. Die Jury, die bei Redaktionsschluss noch nicht feststand, wird wieder eine schwierige Aufgabe haben, denn die zur Wahl gestellten Bären, Tiere und Tableaus sind wie in den Vorjahren von hervorragender Qualität. In einer der nächsten Ausgaben von TEDDYS kreativ stellen wir die Jury sowie die Nominierten in den einzelnen Kategorien detailliert vor. </p>
<p>Die Preisverleihung wird am 16. April 2011 im Rahmen eines Galaabends im großen Festsaal des A2-Forums stattfinden. Für das leibliche Wohl sorgt dann das hervorragende Catering-Team um Chefkoch Hans-Peter Wursthorn. Auch Karten für diese Veranstaltung können bereits vorbestellt werden. Sicher ist ebenfalls, dass wieder ein musikalisches Highlight für Stimmung sorgen wird.</p>
<p><strong>Holzspielzeuge von Steiff</strong></p>
<p>Teddy-Experte Daniel Hentschel wird wie im Vorjahr eine kostenlose Schätzstelle für bärige Begleiter einrichten und freut sich auf zahlreiche Besucher, die ihre plüschigen Lieblinge von ihm begutachten lassen. Dazu präsentiert er in vier Vitrinen auf einer Sonderfläche Holzspielzeuge der Firma Steiff. „Diese Holzspielzeuge bildeten einen größeren Anteil an der Gesamtproduktion der Firma Steiff als heute allgemein bekannt ist“, erklärt Hentschel. „Bereits vor dem Ersten Weltkrieg gab es eine kleine Auswahl dieser Spielzeuge, hier allerdings noch in erster Linie als Zubehör für die Filzpuppen. Besonders in den Nachkriegsjahren der beiden Weltkriege wurden in Giengen an der Brenz Holzspielzeuge entwickelt, da die Rohstoffe für die Plüschfabrikation nur in geringem Maße zur Verfügung standen. In den Jahren nach 1919 entstand eine immense Auswahl an Spielzeugen, vor allem verschiedenste Baukästen und Ziehtiere, die heute kaum auf dem Sammlermarkt zu finden sind. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der schönsten Holzspielzeuge der Zeit von 1919 bis 1975, die durch historische Unterlagen wie originale Werbeanzeigen und Katalogunterlagen abgerundet wird.“ Eine ganz besondere Ausstellung also, die der Öffentlichkeit in dieser Form bisher noch nicht vorgestellt worden ist und die sicher auch jeden Teddyfreund begeistern wird. Also: Nicht verpassen!</p>
<p><strong>Neues und Workshops</strong></p>
<p>Viele der ausstellenden Bärenkünstlerinnen und -künstler sowie Fachhändler nutzen auf der TEDDYBÄR TOTAL die Gelegenheit, den Besuchern nicht nur ihre aktuellen Kollektionen, sondern auch spezielle Messeneuheiten zu präsentieren. Einige der zahlreichen ausländischen Aussteller sind in Deutschland exklusiv auf der TEDDYBÄR TOTAL vertreten. Zudem haben eine Reihe renom­mierter Künstlerinnen angeboten, Workshops zu Spezialthemen für inte­ressierte Besucher durchzuführen. Anregungen und Themenvorschläge hierfür nehmen die Veranstalter gern entgegen.</p>
<p>Zu den organisatorischen Neuerungen gehört, dass alle Aussteller in den Hallen 1 und 2 untergebracht sind, die sich beide im Erdgeschoss und direkt gegenüber voneinander befinden. Dies dient der besseren Orientierung und soll verhindern, dass die Besucher zu lange Wege zurücklegen müssen. Zudem wird der seit Langem geplante Parkplatz gegenüber dem Messegelände endlich fertig gestellt sein. Das Tönnies-Parkhaus wird dann nicht mehr benötigt und der Shuttlebus befährt nur noch die direkte Strecke zwischen Bahnhof und A2-Forum.</p>
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		<title>Bearmania - Das Silver Bear Centre in Irland</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 14:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anke Morgenroth, irische Künstlerin mit deutschen Wurzeln, haucht ihren Kreationen keltischen Geist und irische Seele ein. Ihre Leidenschaft für Irland und Bären vermittelt sie seit nunmehr vier Jahren den Besuchern ihres Silver Bear Centres. Dieses liegt innerhalb des Unesco Marble Arch Global Geo Parks, zwei...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anke Morgenroth, irische Künstlerin mit deutschen Wurzeln, haucht ihren Kreationen keltischen Geist und irische Seele ein. Ihre Leidenschaft für Irland und Bären vermittelt sie seit nunmehr vier Jahren den Besuchern ihres Silver Bear Centres. Dieses liegt innerhalb des Unesco Marble Arch Global Geo Parks, zwei Kilometer entfernt vom pittoresken Dorf Bawnboy, Co. Cavan.<span id="more-125"></span></p>
<p>Die Welt der Bären zog Anke vor beinahe 30 Jahren in ihren Bann, als sie ein Jahr in Kanada und in den Vereinigten Staaten lebte und fasziniert war von den echten Bären. „Sie sind Kreaturen von erhabener Schönheit, kraftvoll und sanft, werden gefürchtet und geliebt zugleich. Teddys hingegen besitzen all die Attribute, die einem treuen und geliebten Freund eigen sind“, erklärt Morgenroth ihr Faible für Meister Petz. Nach Irland zog es sie dann 1984. Zuvor hatte sie als Sozialarbeiterin in Deutschland gearbeitet. „Zusammen mit Eltern und Kindern formten wir wundervolle Dinge in Ton, damit sie mehr über sich und ihre Beziehung zueinander verstehen lernen.“</p>
<p><strong>Selbsttherapie</strong></p>
<p>Für Morgenroth selbst war die Beschäftigung mit Teddys eine spezielle Form der Beschäftigung mit sich selbst. „Als ich meinen ersten Teddy gemacht hatte, war es, als hätte ich mich selbst therapiert, so großartig war das Gefühl, etwas Wunderbares geschaffen zu haben.“ Plötzlich wollte sie nicht nur Teddys machen, sondern diese Erfahrung, die ihr Leben verändert hatte, auch weitergeben. Sie suchte den Kontakt zu Bärenkünstlern, las einschlägige Literatur und übte, übte, übte, bis ihre Teddys alle physischen und charakterlichen Merkmale akribisch reflektierten. Zwei Jahre lang war ihr Schlafzimmer Atelier und gleichzeitig Höhle für die Familie von Teddys, die unter ihren geschickten Händen ständig wuchs. Als ihr Mann darüber klagte, dass sie ihn nicht mehr erkenne, es sei denn er verkleide sich als Teddy, wusste sie, dass es höchste Zeit wurde, ein Atelier zu mieten.</p>
<p>In ihrer Heimat Deutschland hatte sie die Liebe zu traditionellen Bären eigentlich schon mit der Muttermilch eingesogen. Als sie nach Irland zog, kombinierte sie ihre Faszination für die wilde Natur mit ihrer Bärenliebe. Sie begann traditionelle, aber in Freiheit geborene Bären zu machen und gründete das einzigartige Silver Bear Centre. „Liam, mein erster Bär, war groß, traditionell und gehörte meiner Tochter. Molly hingegen, mein zweiter Bär, der im Silver Bear Centre steht, teilt sich den Ausstellungsraum mit  gefundenen Teddys und solchen, die Kunden uns geschenkt haben. Ein Skateboard-Bär etwa oder ein tanzender. Manchmal wirbeln Besucher sogar mit ihm herum.“</p>
<p><strong>Größte Bärensammlung Irlands</strong></p>
<p>Die Aufträge mehren sich so schnell wie sich die „Bearmania“ unter den Freunden und Fans ihrer Kunst breitmacht. Stolz ist sie darauf, die größte Bärensammlung in Irland zu besitzen. Berühmte Namen wie Steiff, Gund, Russ, Charlie Bears und viele andere stehen einträchtig Schulter an Schulter. Im Herzen wird sie – das steht fest – immer Bärenkünstlerin bleiben. „Meine Bären sind vom Design her deutsch, aber ihr Charakter ist irisch, inspiriert von der atemraubenden Natur der Landschaft County Cavan, in der ich arbeite“, gibt Morgenroth zu Protokoll. Die Herzenswärme, Offenheit und Herzlichkeit der Iren strahlen auch ihre Teddys aus. Ihre Serie „Little Rascals“ (Kleine Schlingel) beispielsweise ist zum Knubbeln süß.</p>
<p>Am liebsten würde sie den ganzen Tag lang Teddys machen, aber das Teddybär-Business hat sie verändert. Es fordert sie als Kunsthandwerkerin, Designerin und Unternehmerin. „Ich bin noch immer eine kleine Cottage Industry (Heimindustrie), die hochwertige One-of-a-kind Mohair-Teddys produziert. Aber ich kann ihr gerade mal 20 Prozent meiner Zeit widmen.“ Der Rest der Woche gehört dem neuen Silver Bear Centre, das sich in den vergangenen drei Jahren für Touristen aus Nah und Fern zu einem Lernzentrum gemausert hat. Angeboten werden Workshops zum Thema „Geschichte des Teddys“ sowie Filme zum Thema Bärenmachen in denen vermittelt wird, wie man traditionelle Bären entwirft.</p>
<p><strong>Umwelt-Workshop</strong></p>
<p>„In diesem Jahr erweiterten wir unser Programm durch einen Umwelt-Workshop mit dem Thema ‚Weltweit bedrohte Bärenarten‘“, wirft Morgenroth einen Blick in die Zukunft. Zu den Besuchern ihres Zentrums zählen auch Schülergruppen oder Familien, die einen Tagesausflug der besonderen Art planen. Andere buchen einen Kursus zum Thema „Wie man einen Bären stopft“. Dann sind da noch die so genannten traditionellen, von den Freundinnen der Braut einen oder zwei Tage vor der Hochzeit organisierten  „Hen Parties“. „Bei uns kann man diese Zeit nutzen, um ein ­Teddy-Brautpaar als Träger guter Wünsche zu machen. Wir sind berühmt für unsere Mohairbär-Sommerschule für Kinder und veranstalten einen Tag des Eisbären im Herbst sowie einen Gingerbread House Workshop (Lebkuchenhaus-Tag) im Dezember.“ Man sieht, ein Besuch im Silver Bear Centre und bei Anke Morgenroth und ihren Petzen lohnt auf jeden Fall. Denn wie heißt es in Irland so schön? Ein Fremder ist nur ein Freund, den man noch nicht kennt.  </p>
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		<title>Pandamania - Globaler Liebling Pandabär</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sowohl als Kuscheltiere und Sammlerobjekte als auch in natura sind die anrührenden Pandabären mit ihrem dekorativen schwarz-weißen Konterfei, den treuherzig schauenden Augen und den kleinen schwarzen Ohren weltweit bekannt und beliebt. Während man in der westlichen Hemisphäre den zweifarbigen Bären als Kuscheltier aus weichen Fellstoffen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl als Kuscheltiere und Sammlerobjekte als auch in natura sind die anrührenden Pandabären mit ihrem dekorativen schwarz-weißen Konterfei, den treuherzig schauenden Augen und den kleinen schwarzen Ohren weltweit bekannt und beliebt. Während man in der westlichen Hemisphäre den zweifarbigen Bären als Kuscheltier aus weichen Fellstoffen näht oder bisweilen auch als wertvolles Sammlerobjekt aus glitzernden Kristallen schätzt, gilt das reale Vorbild des Wappentiers der Tier- und Umweltorganisation WWF (World Wildlife Fund) in China als Nationalheiligtum und ist streng geschützt.<span id="more-132"></span></p>
<p>Der Panda gehört zu den seltensten Tieren der Welt. In freier Wildbahn lebt er ausschließlich in China. Seine Heimat sind die Bergwälder mit den Bambushängen auf 1.500 bis 4.000 Meter Höhe. Obwohl er zur Familie der Raubtiere gehört, ist der Bär ein wählerischer Vegetarier, der sich ausschließlich von Bambuspflanzen ernährt. Während seine Artgenossen, die Braunbären, zu den Allesfressern zählen und gerne frische Lachse schmausen, bleibt der chinesische Bär seit Jahrhunderten seinen Gewohnheiten treu und verspeist täglich zwischen 15 und 30 Kilogramm Bambus.</p>
<p><strong>Genusshaltung</strong></p>
<p>Mit seinen Reißzähnen spaltet der Panda die Bambusstangen und zermalmt mit seinen Backenzähnen den Bambus. Das geschieht meist in einer für ihn typischen Esshaltung, im Sitzen. Diese so sympathische, weil menschenähnliche Genusshaltung erfordert viel Geduld, denn der Bär ist bis zu 14 Stunden täglich mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.</p>
<p>Der Gigant, wie man ihn in China nennt, ist nicht nur im Freilichtgehege des Pekinger Zoos präsent – der Panda ziert Schirme, Schuhe, Schlüsselanhänger, Taschen, Tassen, T-Shirts und noch vieles mehr. Die chinesische Hauptstadt ist ein wahres Eldorado für Panda-Fans, denn der friedliche Bär ist überall zugegen.</p>
<p>Um sich einen Panda in Kuscheltierform nach Hause zu holen, muss man jedoch nicht nach Peking reisen: Alle Fans des schwarz-weißen Bären finden eine Anleitung in diesem Heft, um einen Panda aus Filz selber zu machen.</p>
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		<title>Happy Birthday, TEDDYS kreativ - Ein Rückblick von Karin Schrey</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 08:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gratuliert man einer Zeitung zum Geburtstag? Am besten, indem man sich erinnert, was man darin alles gelesen hat. Ich weiß noch, wie es anfing: Die erste TEDDYS kreativ, die damals Teddys &#8211; Das kreative Bärenmagazin hieß, war noch ein Special.
Viele Bärenkünstler haben als...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gratuliert man einer Zeitung zum Geburtstag? Am besten, indem man sich erinnert, was man darin alles gelesen hat. Ich weiß noch, wie es anfing: Die erste TEDDYS kreativ, die damals Teddys &#8211; Das kreative Bärenmagazin hieß, war noch ein Special.<span id="more-146"></span></p>
<p>Viele Bärenkünstler haben als Puppenmacher angefangen; irgendwann war die Liebe zum Plüsch stärker als zu Porzellan, das damals der Stoff war, aus dem Puppenträume bestanden. Vinyl war noch nicht sammelwürdig. Celluloid fing gerade erst an. Teddybären und Plüschtiere begleiteten in jenen Jahren fast ausschließlich Puppen – antike, Repros und Künstlerpuppen. Sie waren liebenswertes Beiwerk der porzellanenen Schönen. Dass sie einen eigenständigen Sammlermarkt haben könnten, daran dachte man noch nicht. Doch der Teddy begnügte sich nicht mit seiner Rolle als Prinzgemahl. Schließlich ist er selbst ein König. Erinnern wir uns: Der Bär ist der nordische König der Tiere, der Herrscher der Wälder. Immer öfter begegnete man Menschen, die aus Puppenbörsen kamen und den Arm voller Stofftiere hatten. Deshalb wollten wir auch einmal etwas für die vielen Bärenliebhaber unter den Puppensammlern machen: das Magazin TEDDYS. Was für ein Erfolg dieser ersten Zeitschrift. Viele Leser erfuhren zum ersten Mal, dass es nicht nur Puppenmacher, sondern auch Bärenmacher gab, und auch schon richtige Künstler: Unter den ersten, über die damals berichtet wurde, waren Claudia Weinstein, Ulrike Amadori, Joyce Ann Haughey und Hanne Schramm. Wie viele Bärenmacher sind danach im Lauf der letzten fünfzehn Jahre durch Teddys berühmt geworden. Die besten unter ihnen arbeiteten dann auch als Designer für die großen traditionellen Herstellerfirmen. Über diese berichteten wir in Teddys natürlich auch. Ihre Erzeugnisse waren schließlich die ersten Teddys, die wir kennen gelernt haben. Sie begleiteten uns schon durch unsere Kindheit hindurch. Teddys war von Anfang an daran gelegen, Bindeglied zu sein zwischen Sammlern, Herstellerfirmen und Bärenkünstlern. </p>
<p><strong>Es wurden Trends gesetzt</strong></p>
<p>Mit Teddys wurden Trends gesetzt – erinnern wir uns zum Beispiel an die Wieder­entdeckung der Urform des Bären dank der hervorragenden Fotos von wildlebenden Grizzlys von Gerhard Hay. Da tauchten auf der Nürnberger Messe auf einmal wieder Bären auf allen Vieren auf, die damals beinahe verschwunden waren. Findige Bärenkünstler ­entwickelten, um Naturbären so naturalistisch wie möglich zu gestalten, einen neuartigen Halsmechanismus, der von Fell bedeckt war, damit es so echt wie möglich aussah. Vor allem Eisbären erlebten einen Boom schon lange vor Knut. Daneben gab es die vielen bekleideten Teddys: vom liebenswerten Blumenmädchen bis zum tätowierten Rocker-Teddy konnten sie nun endlich zeigen, was alles in ihnen steckt. Auf Nicht-Sammler wirkte dies oft befremdlich, wenn sie die neue Zeitschrift zum ersten Mal sahen: „Aber“, war meistens die Reaktion, „warum haben die denn was an? Bären haben doch ein Fell, die brauchen doch keine Kleider. Und das sind keine Menschen.“ Haben die eine Ahnung. Auf die Erklärung, Bären seien das perfekte Abbild des Wesens des Menschen erntete man von Ignoranten meistens nur ungläubige bis mitleidige Blicke. </p>
<p><strong>Wir klärten auf</strong></p>
<p>Doch dann ging es plötzlich los: Wie zuvor bei den Puppen, so tauchten auf einmal überall Bären auf: Als Werbeträger waren sie ja schon länger bekannt, nun gab es nichts mehr, was der Sympathieträger Teddy nicht verkaufte. Die Welt wurde mit Teddybären überschwemmt. Zur Freude der einen &#8211; zum Kummer der anderen, denn natürlich blieb die Qualität dabei oftmals auf der Strecke. Wir befürchteten: Wird der qualitätsvolle Teddybär diese Invasion überleben? Werden die Menschen unterscheiden lernen zwischen billigem Ramsch und hochwertigem Design, zwischen Massenware und Produkt eines Künstlers beziehungsweise eines zu Qualität und Tradition verpflichteten Handwerksbetriebs? Wieder war Teddys gefordert: Durch Aufklären, durch Information und auch durch die Anzeigen der Künstler, Firmen und deren Zulieferer erfuhren unsere Leser, woraus Qualität besteht und worauf man beim Kauf von Bären zu achten hat. </p>
<p>Besonders stolz darf man auch auf Teddys Engagement für die richtigen Bären sein. Immer wieder gab es Beiträge in Teddys über die Arbeit von Greenpeace, über Braunbären in Europa, die erbärmliche Lage der Mondbären in China, über Bärenparks und Aktionen, wie misshandelte Bären aus ihrer Sklaverei freigekauft wurden. Besonders verbunden ist Teddys mit dem Bärenpark Worbis.</p>
<p>Denn bei aller Liebe zu Plüsch wollen wir die echten Tiere doch nicht darüber vergessen. Denn ein Teddy ist Stoff gewordener Ausdruck der Liebe zu allem Lebendigen.</p>
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		<title>Im Vierteltakt - Spielzeugausstellung in Nürnberg</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühling, Sommer, Herbst und Winter – das Spiel von Kindern variiert mit den Jahreszeiten, wie eine Sonderausstellung des Spielzeugmuseums Nürnberg zeigt. Bis zum 21. Februar 2010 werden typische Spielsachen und Spiele vom Anfang des 20. Jahrhunderts präsentiert, die einen Einblick geben in die Spielwelt von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frühling, Sommer, Herbst und Winter – das Spiel von Kindern variiert mit den Jahreszeiten, wie eine Sonderausstellung des Spielzeugmuseums Nürnberg zeigt. Bis zum 21. Februar 2010 werden typische Spielsachen und Spiele vom Anfang des 20. Jahrhunderts präsentiert, die einen Einblick geben in die Spielwelt von Großmutters Zeiten.<span id="more-160"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu heute wurde früher weitaus mehr im Freien gespielt. Freiräume zum Spie­­len sind in unserer Zeit immer seltener geworden. Zunehmende Verstädterung, lebensgefährlicher Straßenverkehr und attraktive, gekaufte Spielzeuge haben die seit Jahrhunderten tradierten Kinderspiele im Freien innerhalb der letzten 50 Jahre weitgehend verschwinden lassen. Zu den klassischen Geschicklichkeitsspielen im Frühjahr, die offene Bodenflächen ohne Bewuchs verlangten, gehörten Peitschenkreisel und Murmeln. Während der „Murmelsaison“ gab es kaum ein Kind, das nicht mit den „Schussern“ oder „Klickern“ aus Ton oder Glas spielte.</p>
<p><strong>Frühling und Sommer</strong></p>
<p>Erinnerungen an Kindertage im Frühling ranken sich meist auch um das Osterfest und sein Brauchtum rund ums Ei. Österliche Saisonartikel aus Pappmaschee wie Eier und Hasen zum Befüllen kamen vorwiegend von der thüringischen Spielwarenindustrie. Darüber hinaus nahmen Spielwarenfirmen Ostern gern zum Anlass, Spielzeug passend zum Fest auf den Markt zu bringen. Osterspielsachen wurden in zahlreichen Varianten gestaltet: Hasen, Kaninchen, Lämmer, Hennen oder Küken aus Holz, Blech oder Plüsch. Hinzu kamen noch andere Frühlingsboten der Tierwelt wie Störche und Singvögel.</p>
<p>Bereits im 19. Jahrhundert erkannten Pädagogen die elementare Bedeutung von Natur und Garten für die Kindererziehung. Botanische Kenntnisse wurden Kinder in vielen Spielarten oder auch mit Baukästen, Quartettspielen und Büchern beigebracht. Werkzeuge und Gegenstände zum Arbeiten im Garten sind bis heute Standardartikel in der Spielzeugwelt. Zur längerfristigen Erholung fuhren bürgerliche Familien in den großen Ferien in die so genannte „Sommerfrische“.<br />
Während in ländlichen Gegenden im Sommer viele Kinder beim Einbringen der Ernte mithelfen mussten, gehörte für begüterte Schichten ein Aufenthalt im Gebirge oder an der See zum gehobenen Lebensstil. Der Strand und das Meer boten viele Möglichkeiten, mit Segelschiffen zu spielen oder mit Schaufel und Spaten Sandburgen zu bauen.</p>
<p>Der Sommer war früher die Zeit, in der Kinder nachmittags, wenn die Hausaufgaben erledigt waren, „an die frische Luft“ geschickt wurden. Es gab auf den Höfen und Plätzen immer genügend Kinder, mit denen im Freien gespielt werden konnte. Abgesehen von allerlei Kegel-, Kugel-, Feder- oder Fangballspielen genügte meist ein Ball.</p>
<p><strong>Herbst und Winter</strong></p>
<p>Der Herbst bietet eine Fülle an kostenlo­sem Spielmaterial, das jedem zur Verfügung steht. Kastanien, Eicheln und Bucheckern dienten schon immer als Bastelmaterial für Figuren und Zimmerschmuck. Im steten herbstlichen Wind konnten selbstgefertigte Papierdrachen auf den freien Flächen der abgeernteten Felder aufsteigen. Der Flugdrachen ist das älteste und einfachste Mittel, die Sehnsucht des Menschen nach dem Fliegen auszudrücken. Der Herbst war auch die Zeit für Windmühlen und Windspiele, später ebenso für Modellflugzeuge.</p>
<p>Licht spielte in der dunklen Jahreszeit schon immer eine wichtige Rolle. Höhepunkt der Sehnsucht nach dem Licht bildet das Weihnachtsfest. Viele größere Spielsachen wie Puppenstuben oder Kaufläden wurden von den Eltern nur zu Weihnachten hervorgeholt und aufgebaut. Insgesamt sind Wintermonate die beste Zeit für Bücher und Gesellschaftsspiele, in denen die Jahreszeiten selbst ein weit verbreitetes Motiv darstellen. Schneemannbauen, Schlittenfahren und Eislaufen sind jahrhundealte Winter­vergnügen, die fast jedem Kind möglich waren. Richtigen Wintersport wie Skilaufen konnten wegen der speziellen Ausrüstung jedoch nur wenige ausüben. Als Kinderspielzeug und Sportgerät sind Ski in Deutschland erst seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt.</p>
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